„Herzlich Willkommen in meiner glutenfreien Welt! Ich freue mich sehr, dir Glutena vorstellen zu dürfen, eine Figur, die aus meiner persönlichen Erfahrung mit Zöliakie entstanden ist. Als jemand, der die Herausforderungen eines glutenfreien Lebens kennt, ist Glutena hier, um mit hilfreichen Einblicken, leckeren Rezepten und Tipps zu begleiten und zu inspirieren. Dieser Blog ist für alle gedacht, die sich glutenfrei ernähren müssen und sich Stärkung und Unterstützung brauchen um (wieder) am Essen zu haben. Lasst uns diese Reise gemeinsam lecker und angenehm gestalten!“ – Celine

Warum Glutena?
Mein Beruf ist Veranstaltungsfachwirtin oder neudeutsch Eventmanagerin. Zu dem Zeitpunkt, als der Name Glutena geboren wurde, war ich kurz vor meiner Ausbildung als Veranstaltungskauffrau und absolvierte ein Praktikum auf einem Festival. Bei diesem Festival gab es für die Crew Mittags immer Catering. Das Catering wusste natürlich über meine Zöliakie Bescheid, der Koch kannte meinen Namen nicht bzw. konnte ihn sich nicht merken. Er begrüßte mich eines Tages jedoch mit Glutena und meinte das sei mein Kryptonit.
Kurzer Einschub zur Erklärung, weil ich es auch nicht wusste: Kryptonit – aus der Superman-Welt – steht dafür, dass etwas oder jemand eine besondere Schwachstelle ist, die einen trotz Stärke plötzlich verletzlich macht.
Für den Rest der Produktion hieß es dann nur noch „Glutena, ich bring dir dein Essen gleich raus!“. Da ich den Namen so cool fand und eh einen glutunfreien Blog starten wollte dachte ich, dass passt perfekt.
Wer bin Ich und wie kam es zur Diagnose Zöliakie?
Meine Zöliakie wurde erst mit etwa 16 Jahren, eher zufällig, entdeckt.
Auslöser war ein anstehender Cooper-Test in der Schule. Ich hatte schon als Kind starken Eisenmangel (Ferritin) und war selbst beim Treppensteigen schnell außer Atem. Gleichzeitig ging es mir körperlich immer schlechter: Trotz 10 Stunden Schlaf schlief ich im Unterricht ein, meine Haare fielen büschelweise aus und meine Fingernägel waren brüchig.
Meine Mutter schickte mich deshalb zum Arzt, um ein großes Blutbild zu machen. Die Ergebnisse: extrem niedriger Ferritinwert, TSH an der Grenze und stark erhöhte Schilddrüsen-Antikörper. Trotzdem meinte der Arzt, man müsse nichts tun. Da meine Mutter Krankenschwester ist und merkte, dass etwas nicht stimmt, suchte sie weiter – erst Hämatologie, dann Endokrinologie.
In der Endokrinologie reagierte die Ärztin sofort: Die Antikörper waren viel zu hoch. Beim Ultraschall zeigte sich eine vergrößerte, entzündete Schilddrüse – Diagnose: Hashimoto.
Da Hashimoto oft gemeinsam mit anderen Autoimmunerkrankungen vorkommt, wurde ich zusätzlich auf Zöliakie, Diabetes und Nebenniereninsuffizienz getestet. Schon beim Bluttest waren die Zöliakie-Werte auffällig. Eine anschließende Magenspiegelung bestätigte die Diagnose: Die Darmzotten waren bereits deutlich geschädigt.
Dank meiner strengen glutenfreien Ernährung haben sie sich heute jedoch wieder vollständig erholt.

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Bei Tipps & Tricks findest du Anregungen um das Leben mit Zöliakie so einfach wie möglich zu gestalten
